Mit vorausahnenden Gefühlen ging die Reise nach Hamburg. Der dort beheimatete TTG207 Ahrensburg/Großhansdorf kann mit Fug und Recht behaupten einen großen Heimvorteil in Anspruch zu nehmen, aber dies war am Ende sogar das kleinere "Übel", denn unter der Woche meldete sich Jonathan Habekost krankheitsbedingt ab, Tobias Jürgens stand bis Donnerstag Abend auf der Kippe, da er die letzten zwei Wochen das Bett hütete und eigentlich sollte Andreas Scholle sein Knie auskurieren. Wir verlegten ,dank der Gastgeber, das Spiel auf 13:00 Uhr, so dass Fynn Pörtner eingreifen konnte, aber ähnlich leer ausging wie alle anderen SFO-Akteure.

1:2 Doppel war okay, wobei die beiden angeschlagenen, Tobias und Andreas, beim 2:3 gute Chancen hatten eine Überraschung zu schaffen. Jonah Schlie gelang heute als einziger SFO-Akteuer ein Einzelsieg mit einem sicheren 3:0 über Witter.

Oliver Tüpker agierte erneut stark und zwang Spitzenspieler Kleffel in den fünften Satz, verlor diesen leider. Andreas Scholle spielte aus dem Stand recht ordentlich und brachte Schildhauer zumindestens in Bedrängnis, wobei auch hier ohne Bewegung das Niveau zu stark war.

 

Tobias2018

 

Tobias spielte, wie schon im Doppel, passabel auf, ging sogar mit 2:1 und 9:6 in Führung, verlor aber den Faden und am Ende 2:3 - während des dritten Satzes knickte er auf dem rutschigen Boden weg und verdrehte sich das Knie - Diagnose Stand jetzt unklar.

Fynn agierte ordentlich gegen Brockmüller, wobei am Ende etwas Agressivität fehlte und so ging auch dieses Einzel 1:3 weg. Carsten Dunkel musste gegen die Noppe von Hahn agieren, der im Wechsel einen Topspin, einen Noppenstop spielte. Carsten fand leider kein Mittel und verlor 0:3, wobei hier die Randnotiz eigentlich am spannensten ist, denn der OSR hatte den Schläger des Spielers Hahn vor Spielbeginn durch die Kontrolle rauschen. Nach Rückfrage beim SFO erlaubten wir Hahn mit dem Schläger zu spielen, ansich aber ne Kuriose Szene vom Bundesschiedsrichter nicht nach den Regeln durchzugreifen. Zu diesem Zeitpunkt sicherlich für den Moment das negative I-Tüpfelchen, aber da auch Jonah gegen Kleffel und Oli - erneut 2:3 - gegen Witter verlor, war die erste Saisonniederlage besiegelt.

Viele Flosken wie "lieber einmal 2:9, als fünf Mal 7:9", trösteten für den Moment, wobei uns schon für die restlichen drei Spiele gegen Lunestedt, Füchse und 96 so langsam das Personal ausgeht.

Zwei Wochen Wunden lecken und dann nochmal gegen Lunestedt im letzten Heimspiel der bisher starken Hinrunde alles rauswerfen - auch bei drei weiteren Niederlagen hätten wir eine super Hinrunde gespielt!

Vielen Dank an Fynn für "zwei Spiele an einem Tag" und an Andreas, der es erneut probierte und Fynn pünktlich nach Ritterhude kutschierte.

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