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Nach dem durch die Corona-Pandemie erzwungenen Abbruch der Saison im März hat in der Regionalliga der Spielbetrieb am vergangenen Wochenende wieder begonnen. Grund genug sich der bevorstehenden Saison, den Gegnern der 1. Herren und den speziellen Bedingungen unter denen zumindest die Hinserie stattfindet, zu widmen.

Der DTTB hat sich entschieden in der Hinserie auf Doppel zu verzichten. Stattdessen werden künftig alle sechs Spieler ihre zwei Einzel unabhängig vom Gesamtspielstand durchspielen. Erste Erfahrungen zeigen, dass die Spielzeit damit relativ verlässlich auf 3 Stunden geschätzt werden kann. Das neue System wird sicherlich für alle eine Umgewöhnung nötig machen. Die ersten Spiele werden zeigen, wie die 1. Herren damit umgehen kann, allerdings kann uns im Allgemeinen zumindest keine Doppelstärke zugeschrieben werden, sodass gegebenenfalls profitiert werden kann.

Zuschauer sind bei Heimspielen vermutlich zugelassen. Der Abteilungsvorstand arbeitet an einem notwendigen Hygienekonzept. Derzeit sieht es so aus, dass circa 70 Zuschauer Platz finden werden. Eine Vorabreservierung von Plätzen wird es vermutlich nicht geben. Bedeutet: Wer zuerst kommt, kommt auch rein! Genaueres wird gegebenfalls im Vorbericht zum 1. Heimspiel gegen Sasel am 20.09.20 veröffentlicht. Vorab hier allerdings der Hinweis, dass den Hygienevorgaben des Abteilungsvorstands zwingend Folge zu leisten ist und diese keiner persönlichen Auslegung unterliegen.

Die Erste ist seid mehreren Monaten wieder im Training; hat allerdings, bis auf Neuzugang Leon Hintze, bisher keine direkte Wettkampfpraxis sammeln können. Zumindest bei zwei Protagonisten hat sich zudem ein über die Coronapause aufgebauter Kilozuschlag bemerkbar gemacht. Dem Saisonstart darf daher mit Spannung begegnet werden. Bezüglich der Aufstellung hat sich einiges geändert. Leon wird an Position 1 starten und den Zuschauern sicherlich einige spektakuläre Ballwechsel bescheren. Dennoch tun alle gut daran, die Erwartungen in realistischen Bahnen zu halten und Leon in seiner ersten Regionalligasaison Zeit zur Eingewöhnung zu geben. Jannik wird erstmals im oberen Paarkreuz der Regionalliga starten und versuchen sich dort zu beweisen. Oliver und Jonathan werden in der Mitte für Punkte sorgen müssen, während Andreas als Konstante im unteren Paarkreuz ins Rennen startet. Julian Ruprecht hat in den Trainingseinheiten einen sehr guten Eindruck hinterlassen, aber auch hier sollte man eine Eingewöhnungszeit zubilligen.

Die Liga besteht in der kommenden Saison aus 12 Mannschaften. Da vier Mannschaften direkt absteigen, wird der Abstiegskampf damit umso härter (und die Anzahl der freien Wochenenden umso geringer). Neu hinzugekommen ist der Oldenburger TB, Siek 2, Hannover 96, Rostock Süd, Lunestedt und der TuS Celle. Der OTB wird mit ziemlicher Sicherheit die Meisterschaft für sich entscheiden. Nico Popal und Andy Römhild, die der OTB im mittleren Paarkreuz aufbietet, würden beispielsweise ohne weiteres auch eine gute Rolle im oberen Paarkreuz spielen. Auch Füchse Berlin darf man in der Nähe des Spitzenplatzes erwarten. Rostock Süd und die altbekannten Lunestedter möchte und muss die erste Herren vermutlich hinter sich lassen, wenn die Klasse gehalten werden soll. Gleiches gilt für die runderneuerte Mannschaft von Hannover 96, die mit vielen jungen Spielern aufwartet und aus der 3. Bundesliga zurückgezogen wurde. Aus der 2. Bundesliga hat der TuS Celle seine Mannschaft zurückgezogen, dabei allerdings mit Hölter und Xu zwei Spieler in den eigenen Reihen gehalten, die bereits dort zum Einsatz kamen. Die Rolle, die der TuS spielt, hängt sicherlich maßgeblich von den Leistungen der jungen Spieler auf den Positionen 3-5 ab, gegen die vermutlich eher gepunktet werden kann.

Insgesamt bleibt also abzuwarten, wie sich die Erste in dieser 12er-Staffel schlagen wird und wie die weiteren Pandemieentwicklungen den Saisonverlauf gegebenenfalls beeinflussen. Die Erste freut sich jedenfalls am übernächsten Sonntag vor heimischer Kulisse in die Saison zu starten.      

 

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